Re: Torsten's theory reviewed

From: tgpedersen
Message: 55120
Date: 2008-03-13

--- In cybalist@yahoogroups.com, george knysh <gknysh@...> wrote:
>
> So as to avoid unnecessary misunderstandings, let's
> make sure I've grasped your point adequately. If not
> please correct me.
> --- tgpedersen <tgpedersen@...> wrote:
>
> >
> > The Ariovist/Wetterau invasion took place down the river Main
> > valley. The other similar 'foreign phenomena' invasion is
> > mentioned in the part of the quote you left out, which is the
> > drive towards old Jastorf land. The two drives might have been
> > simultaneous. Or the drive down the Elbe part of a
> > salvage/emergency operation taking the many now homeless to an
> > area they would expect to be at least partially friendly, since
> > they were relatives.
>
>
> ****GK: It's clear enough that "Przeworsk" can be
> verified as expanding into the Latene-friendly area
> south of the Lippe-Leine line. Is the other "foreign
> phenomena" drive (this is what I may have
> misunderstood), the one towards the area to the north,
> also associated with a "Przeworsk" push?****
>
That is what Hachmann's text say, as far as I can see. I repeat the
relevant part:
"
Innerhalb dieses Gebietes treten - vielleicht gegen Mitte des letzten
vorchristlichen Jahrhunderts oder etwas früher - vereinzelt
Fremderscheinungen auf, nämlich einige wenige Gräber in der Wetterau,
die in Keramik, Metallformen und Grabsitte im Lande selbst keinerlei
unmittelbare Vorläufer besitzen (Taf. 8,1-14). Die Tonware ist in der
Regel handgemacht. Sie hat aber weder Vorformen in der einheimischen
handgemachten Ware noch irgendwelche Gegenstücke in der
handgearbeiteten Tonware nördlich der Lippe. Nächstverwandtes findet
sich in Mitteldeutschland, wo indes Gräber mit gleichen
Kulturmerkmalen, obwohl sehr viel zahlreicher als in der Wetterau
vertreten, innerhalb des einheimischen Milieus ebenso fremdartig
wirken wie weiter westlich. Erst wesentlich weiter im Osten, jenseits
der Oder und Neiße in Schlesien, Posen und Südpolen, begegnet eine
Kulturgruppe, die den Fremderscheinungen in der Wetterau in allen
wesentlichen Merkmalen gleicht (Taf. 8, 15-24). Es ist die
Oder-Warthe-Gruppe oder Przeworsker Kultur, wie sie im polnischen
Schrifttum genannt wird65. Die Spuren dieser Kultur verschwinden in
der Wetterau bereits wieder vor dem Ende des letzten vorchristlichen
Jahrhunderts.
"

So 'nächstverwandtes', ie "something which is the most closely
related" (translated clumsily), to the 'Fremd-erscheinungen', ie.
"foreign (out-of-place) phenomena/objects" that is suddenly found in
the Wetterau, is found in Central Germany, but more numerously, and
also there appearing foreign in the environment; only all the way east
in Przeworsk do we find something which matches perfectly (and
presumably here not foreign in the environment).

Now literally all we can interpret from that is that the Wetterau
group (presumably Ariovist, the short lifetime of the incursion would
explain the relative scarcity of finds here relative to Central
Germany) disappeared, and a more dense group (or more long-lived)
stayed in Central Germany (that must include Thuringia). I can't find
anywhere that he directly says that this group moved north and
*became* Elbgermanen.

What he does say is that around the beginning of our era an expansion
of Elbe Germanic features takes place into the area east of the Rhine:
"
Um Christi Geburt ändert sich dann im Raum zwischen Rhein und Leinetal
das kulturelle Bild. Westlich des Rheins wird allenthalben römischer
Einfluß spürbar, der alsbald die bodenständige Kultur zu überdecken
beginnt, ohne indes deren innere Kontinuität wesentlich zu stören
(Taf. 9, 8-15). Anders östlich des Flusses. Hier brechen viele
Gräberfelder und -gruppen unvermittelt ab. Großsiedlungen und feste
Plätze veröden. Die Hüttenplätze im Siegerland werden verlassen56, wie
überhaupt die Besiedlung im Gebiet der oberen Sieg für Jahrhunderte
aufhört. Es finden sich keinerlei Anzeichen für bodenständige
Münzprägung mehr. Keltisches Geld kursiert offenbar nicht mehr, und es
gibt zunächst nur bescheidene Indizien für den Umlauf römischer
Münzen. Nur in der Wetterau halten sich noch Reste der alten Kultur57.
Alle kulturellen Wandlungen bewirken, daß der Rhein zu einer scharfen
Kulturgrenze wird, und diese Grenze bleibt für Jahrhunderte ziemlich
unverändert bestehen. Nur durch die Anlage des Limes wird sie
teilweise um ein geringes nach dem Osten und Nordosten vorgeschoben.
Überschaut man das Fundgut des letzten vorchristlichen Jahrhunderts im
westlichen Mitteleuropa in seiner Gesamtheit, so wird deutlich, daß
die Kulturgrenze annähernd am Mittelgebirgsrand und entlang der Leine
diesen Großraum in zwei Teile teilt. Nach dem Osten hin setzt sich
diese Grenze durch Mitteldeutschland, nach dem Westen durch Südbelgien
und Nordfrankreich fort, wo sie schließlich vom mangelhaften
Forschungsstand verwischt wird.
Der Raum nördlich dieser Grenzlinie wird nicht nur negativ durch das
Fehlen bestimmter, für den Süden bezeichnender Kulturerscheinungen als
eine Einheit zusammengefaßt; er wird auch positiv durch das Vorkommen
einer Anzahl gemeinsamer Züge herausgehoben, nicht nur im Bereich der
materiellen Kultur und der Grabsitte, sondern vor allem auch in der
Wirtschaftsform und der Sozialordnung. Bäuerliche Wirtschaft steht
hier überall absolut im Vordergrund. Offenbar bestimmt sie auch den
Bedarf an Erzeugnissen des heimischen Handwerks, das seinen Standort
wohl ausschließlich in den dörflichen Siedlungen hat.
Naturalwirtschaft herrscht überall uneingeschränkt.
Betont man derart die Einheitlichkeit der Kulturerscheinungen nördlich
der Lippe in Nordwestdeutschland und Norddeutschland, in den
Niederlanden und Skandinavien, so darf man allerdings nicht übersehen,
daß die Eintönigkeit des Fundguts eine Einförmigkeit der
Kulturverhältnisse vorspiegelt, wie sie in Wirklichkeit nicht
bestanden zu haben braucht. Wenn nämlich die Gruppe der Hortfunde als
Quellengut ausfällt, wenn Münzfunde fehlen, wenn das Siedlungsmaterial
— meist unsystematisch gegraben — aus unbefestigten und offenbar
unansehnlichen bäuerlichen Ansiedlungen stammt und wenn schließlich
noch weiträumig einheitlich die Brandbestattung herrscht, dann kann
der Eindruck kultureller Uniformität natürlich nicht ausbleiben. Man
muß deswegen schon genau hinsehen, um wesentliche regionale
Unterschiede in der Kultur zu erkennen. In der Sozialordnung
beispielsweise wird man sie finden. Noch zu Beginn des letzten
vorchristlichen Jahrhunderts weist sie nur geringe Anzeichen
horizontaler und vertikaler Differenzierung auf. Erst langsam zeigen
sich Ansätze einer Gliederung, die jedoch von anderen Bedingungen
ausgelöst wird als im Süden und dementsprechend auch eine andere
Richtung einschlägt58 und die im übrigen nicht alle Gebiete des
Nordens gleichmäßig erfaßt. So kommt es nur im Elbegebiet und weiter
ostwärts zur Entstehung einer Kriegerschicht, deren Verhaltensnormen
allgemeinere Bedeutung hatten, also nicht nur die Formen kriegerischer
Auseinandersetzung bestimmten. Das Gebiet westlich von Weser und Aller
bleibt von dieser Entwicklung ganz unberührt (vgl. unten S. 87 ff.).
Auch die Tracht- und Beigabensitten waren hier anderer Art als weiter
östlich im Elbe-, Oder- und Weichselgebiet. Schließlich weicht hier
auch der Charakter der Tonware ab (vgl. Taf. 6 u. 7). Ja, es herrscht
hier in allen bodenständigen Kulturerscheinungen ein anderer
Entwicklungsrhythmus. Die scheinbare Monotonie der Kulturformen, die
geringen Möglichkeiten zur chronologischen Differenzierung und nicht
zuletzt der örtlich ungleichmäßige Forschungsstand haben nicht gerade
dazu angespornt, diesen Raum gründlich zu bearbeiten. Man kann deshalb
noch immer nicht klar ausmachen, welche Funde speziell
spätlatènezeitlich sind und wie es eigentlich um die innere Gliederung
des Raumes bestellt ist. Die keramischen Formen, die bei der gegebenen
Quellenlage die Maßstäbe geben müssen, sind dafür weder deutlich genug
gegeneinander abgegrenzt noch in ihrer Gesamtverbreitung untersucht59.
Aber mag auch dieser oder jener Fund nur bedingt klassifizierbar sein,
man muß das Kulturgebiet nördlich des Mittelgebirges und westlich der
Weser und Aller unter allen Umständen anders werten als den südlich
angrenzenden Raum. Viel schwieriger ist es, seine Stellung dem
Elbegebiet gegenüber richtig zu erfassen. Das Kulturgefüge weist
vielerlei Gemeinsamkeiten auf, aber ebenso viele Unterschiede, die
nicht zu leicht genommen werden dürfen. Wenn man die Kulturprovinz
zwischen Mittelrhein und Lippe als ein "barbarisches Randgebiet" der
Latènekultur bezeichnet, so ist das nördlich angrenzende Kulturgebiet
in gleichem Sinne noch keine Randprovinz der Jastorfkultur, die im
Elbbereich ihren Schwerpunkt hat (vgl. unten S. 90 ff.).
Doch zurück zu den Verhältnissen im Gebiet südlich der Lippe. An
Stelle der spätlatènezeitlichen, deutlich nach dem Süden orientierten
Fundschicht läßt sich hier östlich des Rheins in der Zeit um Christi
Geburt verstreut Fundgut fassen, das im allgemeinen nördlich
orientiert ist. Es sind einzelne, oft beigabenarme Gräber, allenfalls
kleine Gräbergruppen, niemals größere Gräberfelder, daneben Scherben
von Siedlungsstellen. Ältere Bestattungsplätze werden in der Regel
nicht benutzt, Ringwälle und Oppida gemieden (vgl. Karte 7). Die
Stellung dieser neuen Schicht ist dort klar, wo reich ausgestattete
Funde wie das relativ reiche Frauengrab von Gladbach, Kreis Neuwied60
(Taf. 9, 1-7), vorliegen. Die Fibeln dieses Grabes entstammen
römischem Milieu; der bronzene Gürtelhaken ist ein Abkömmling der
späten Latènekultur; das einfache, handgemachte, mit dem Rollrädchen
verzierte Tongefäß hat im Stromgebiet der Elbe — insbesondere im
Niederelbegebiet - nahe Verwandtes (vgl. Taf. 1). Auch Grab- und
Beigaben-sitte weisen eindeutig dorthin. Dieses Grab ist - daran kann
man nicht zweifeln - integrierender Bestandteil der "elbgermanischen
Kultur" der frühesten Kaiserzeit. In anderen Fällen ist die kulturelle
Stellung von Funden dieser Schicht nicht ganz so deutlich. Überall
fällt allerdings Keramik mit Anklängen an "elbgermanische" Formen auf;
häufig ist der für das "elbgermanische" Gebiet bezeichnende
facettierte Rand; gelegentlich treten auch "elbgermanische" Zierweisen
auf. Auch nördlich der Lippe findet sich in derselben Zeit verstreut
Fundgut derselben Kulturschicht.
Im Verlaufe des späten ersten nachchristlichen Jahrhunderts wird die
hauptsächlich vom Elbegebiet her bestimmte frühestkaiserzeitliche
Siedlungsschicht östlich des Rheins durch eine Kulturgruppe
eigenständigen Gepräges ersetzt (vgl. Karte 8). Nördlich und südlich
der Lippe verläuft nun die Entwicklung annähernd auf die gleiche Weise
und in gleicher Richtung61. Die Beziehungen zum Elbegebiet hören nicht
völlig auf, treten aber in den Hintergrund. Vieles erscheint neu, ohne
im Lande selbst oder anderwärts erkennbare Vorbilder zu besitzen. In
der Keramik begegnen sich Einflüsse aus den verschiedensten
Richtungen: Römische Vorbilder werden aufgenommen; Spuren
"elbgermanischer" Stilelemente sind zu fassen; man findet Anklänge an
niederrheinisches Formengut der Übergangszeit um Christi Geburt; aber
auch die alteinheimische Tonware der Spätlatènezeit wirkt in
Formmerkmalen und Dekor weiter.
Durch Jahrhunderte wird der Charakter des Gebietes östlich des Rheins
von dieser Kulturgruppe bestimmt, die im Osten weit über den Thüringer
Wald hinausgreift und ihre Ostgrenze jenseits der Saale in der
Leipziger Gegend hat und die im Norden bis nach Nordwestdeutschland
hineinreicht. Durch alle diese Jahrhunderte änderte sich die Struktur
der Kultur östlich des Rheins nicht wesentlich. Die städtischen
Großsiedlungen blieben verlassen; Neugründungen fanden nicht statt.
Die Grundlagen für Technik, Handwerk und Handel blieben unverändert,
und auch das Gefüge der Sozialordnung wandelte sich offenbar nicht
wesentlich.
Der Versuch, den Tatbestand, den die archäologischen Funde erkennen
lassen, historisch zu deuten, stellt vor schwierige Probleme. Zunächst
möchte man die Vorverlegung der römischen Reichsgrenze an den Rhein
und später über den Rhein hinweg für entscheidend halten. Doch lassen
sich die Veränderungen östlich des Rheins weder durch die entstehende
römische Militärgrenze noch allein durch vordringenden römischen oder
provinzialrömischen Kultureinfluß erklären. In der Zeit vor Christi
Geburt siedelte im Gebiet zwischen Rhein und Leine eine Bevölkerung,
die in ihrem Kulturgefüge den Anwohnern westlich des Rheins glich. In
nachchristlicher Zeit war die Bevölkerung in diesem Raum eng mit
Nordwest- und Norddeutschland verbunden.
Wie läßt sich dieses Phänomen dann aber verstehen? Muß man hier einen
Wechsel der Bevölkerung annehmen? Hatte die alteingesessene
Bevölkerung das Land verlassen und waren Neueinwanderer an ihre Stelle
getreten? Eindeutig ist die Situation nur im Siegerland; nach Christi
Geburt finden sich in diesem Gebiet keine Spuren der alten Besiedlung
mehr. Doch zeigen nachlebende keramische Stilmerkmale an anderer
Stelle, daß nicht allenthalben die Bevölkerung vollständig abgewandert
sein kann. Dennoch wird man mit einer so starken Dezimierung rechnen
müssen, daß die wenigen Zurückbleibenden ihre bisherige Lebensform
nicht mehr aufrechterhalten konnten. Das Gleichgewicht innerhalb ihrer
Kultur war offenbar so stark gestört, daß sie sich den einströmenden
Fremden gegenüber nicht halten konnten, obwohl sie ihnen kulturell
überlegen waren. Die Neuankömmlinge brachten eine andersartige Kultur
mit, im Bereich der Gesellungsordnung wie in der Wirtschaftsform. Es
muß eine einfache Bauernbevölkerung mit einem halbbäuerlichen
Handwerkerstand gewesen sein, die in Höfegruppen und in kleinen
Dörfern siedelte. Die verlassenen Stadtanlagen hatten in der
Lebensordnung einer derartigen Bevölkerung keinen Daseinszweck. Sie
blieben daher unbesiedelt und verödeten. Wurde hier und da eine
Höfegruppe innerhalb einer solchen verfallenen Stadt angelegt, so war
das keine echte Fortsetzung der städtischen Besiedlung. Handwerk und
Gewerbe verarmten daher in diesem Gebiet in einem ungewöhnlichen
Umfange, und erst das beginnende Mittelalter machte diesen Rückschritt
wenigstens halbwegs wieder wett. Die nahe Nachbarschaft
provinzialrömischer Kultur westlich des Rheins konnte - trotz
langdauernden friedlichen Grenzverkehrs — bezeichnenderweise an den
Verhältnissen östlich des Rheins nichts grundlegend ändern.
In diesem Sinne muß der Kulturwandel am Rhein in der Zeit um Christi
Geburt verstanden werden. Einige Einzelheiten lassen sich noch klarer
herausarbeiten. Der Bevölkerungswechsel ist gewiß kein völlig
einheitlicher und kontinuierlicher Vorgang gewesen. Die Fremdgruppe,
die schon in vorchristlicher Zeit in der Wetterau erschien, bezeugt
die Einwanderung einer freilich nur kleinen Bevölkerungsgruppe aus dem
Bereich der Oder-Warthe-Gruppe. Ihr Erscheinen hat wohl an den
Grundlagen der bodenständigen Kultur nicht viel geändert. Im
Gegenteil, einheimische Keramik findet sich alsbald in den Gräbern der
Zuwanderer, die ihre Siedlungen anscheinend zwischen den Eingeborenen
angelegt hatten, ohne sie zu verdrängen. Dieser Splitter der
Oder-Warthe-Gruppe verschwand schon vor der Zeitwende wieder, wanderte
ab oder, was wahrscheinlicher ist, wurde kulturell assimiliert.
Die nächsten Zuwanderer kamen größtenteils aus dem Elbegebiet, wie
unter anderem das Grab von Gladbach zeigt. Allein nach den Funden zu
urteilen, waren diejenigen, die sich zur dauerhaften Besiedlung
entschlossen, nicht sehr zahlreich, ihre Spuren verschwinden
größtenteils abermals, und wieder muß man mit Abwanderung wie mit
Zusammenschlüssen von Vorbevölkerung und Fremdlingen rechnen. Weitere
Neueinwanderer stießen hinzu. Aus diesem Verschmelzungsprozeß ging
schließlich jene neue, in ihren archäologisch faßbaren Äußerungen so
einheitliche Kultur hervor, die sich über mehrere Jahrhunderte hin als
dauerhaft erwies.
Ähnlich wie südlich der Lippe muß sich die Entwicklung auch weiter
nördlich abgespielt haben. Die unübersichtliche Quellenlage erlaubt es
allerdings nicht, ein klares Bild von den Vorgängen zu zeichnen.
Unklar bleibt, ob und in welchem Umfange hier Teile der alten
Bevölkerung abgewandert sind. Sichtbar sind Spuren "elbgermanischer"
Kultur; zeugen sie für Einwanderer aus dem Elbegebiet oder nur für
Kultureinflüsse? Erwuchs allein durch einen Zustrom von
"elbgermanischen" Elementen die kaiserzeitliche Kultur dieses Raumes,
die derart eng mit der kaiserzeitlichen Kultur südlich der Lippe
verbunden ist, daß man von einer den ganzen Raum westlich der Weser
umfassenden "westgermanischen" Rhein-Weser-Gruppe sprechen kann (vgl.
unten S. 77 u. 87 f.)?
"

It seems I over-interpreted his text on this point. On the other hand,
he doesn't explain how Jastorf on the lower Elbe, around Hamburg,
became Elbe-Germanic.

I found somewhere that according to the Thuringian Law (=Chronicle?)
the Thuringians were given their land in Thuringia by Augustus. If
true, that would fit in here in time and space (just outside the Roman
province of Germania lost again by Varrus).


Torsten